Die Welt rückt immer weiter zusammen, die dadurch zunehmende Internationalisierung des Arbeitsmarktes muss auch für das deutsche Bildungswesen Konsequenzen haben.
Viele Eltern wollen, dass ihre Sprösslinge zu Global Playern heranwachsen und dazu gehört nun mal das Sprechen von Fremdsprachen, am besten gleich wie die eigene Muttersprache.
Doch um das zu erreichen sollen Kinder erst mit dem Lernen von Fremdsprachen ab dem von den Bundesministerium für Bildung vorgesehenen Alter beginnen ? Also erst in der dritten bzw. fünften Klasse?
Reicht der bis dato praktizierte Frontalunterricht, der in den öffentlichen Schulen immer noch angeboten wird denn dann wirklich aus?
Drei Stunden Unterricht in der Woche in der Kindern eine Fremdsprache lernen sollen, welche die Kinder später auch beherrschen und anwenden können, ist anscheinend nicht ausreichend. Um Kinder auf ihr Leben in einer immer stärker globalisierenden Welt vorzubereiten, fördern Eltern ihre Kind jetzt selbst.
Dass sie Eigeninitiative ergreifen, zeigt die gestiegene Nachfrage an Lernprogrammen für Kleinkindern oder bilingualen Kindergärten. Doch kann man ein Kind durch zu großen Eifer seitens der Eltern, wie zum Beispiel trilingualer Spracherziehung überfordern.
Wissenschaftlicher meinen dazu, dass man darauf achtet, dass es Bezugspersonen zu einer Sprache gibt, mit der dann ausschließlich in dieser Sprache gesprochen wird. Es ist wichtig keine „Mischsprache“ aus verschiedenen Sprachen zu sprechen.
Welche Sprachen dann gelernt werden, ist dem Gehirn letztendlich egal, das Wichtigste ist die eigenen Erwartunge nicht ganz so hoch zu schrauben und den Knirps nicht zu Überfordern, lernen soll ja eigentlich Spaß machen
lg sara

